Wie man das Volk wirklich entmündigt

az, 9. August 2014. Philipp Mäder wischt das jüngste Papier des „elitären“ Club Helvétique mit dem Hinweis auf die vielen ausländischen Gäste und Gastronomieangestellten im Berner Oberland vom Tisch, wo die Masseneinwanderungsinitiative teils wuchtig angenommen wurde: Wer so viele ausländische Gäste bei sich aufnimmt und so vielen Ausländern in der Gastronomie Arbeit gibt, der kann ja nicht anders als weltoffen sein. Als wäre Weltoffenheit keine Frage der Kultur, sondern Inkaufnahme der Folgen eines Geschäfts: Folgen, an denen ...

Die irrationale Verteufelung der EU

Basler Zeitung, 29. Juli 2014. David Dürr kritisiert, dass der EuGH für Streitigkeiten zwischen der Schweiz und der EU zuständig sein soll, weil der EuGH als Organ der EU ja nicht unparteiisch sei (BaZ vom 25. Juli 2014). Das leuchtet auf den ersten Blick ein. Denn die EU würde ja auch nicht akzeptieren, wenn das Bundesgericht für Streitigkeiten zwischen der EU und der Schweiz zuständig wäre. Eine solche Forderung würde in Brüssel nur zu Gelächter führen, bemerkt ...

Vom Beweis der Beschränkung, die man weit von sich weist…

bz Basel, 26.  Juli 2014 ¦ Philipp Mäder schreibt, es gebe keine Vorteile, welche die Nachteile der Personenfreizügigkeit aufwiegen. Diese Aussage zeugt gerade von jener Einschränkung des Blickfelds, von der Philipp Mäder sich in seiner Polemik beklagt, dass sie ihm vorgehalten wird: Wenn man die Personenfreizügigkeit isoliert und ausschliesslich aus nationaler Perspektive betrachtet, dringt man zu den zentralen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit stellen, noch nicht einmal vor. Die Personenfreizügigkeit ist eine der Grundfreiheiten, auf ...