Ist Ecopop fremdenfeindlich?

Dienstag, 25. November, 2014 0 No tags Permalink 0

Jeder von uns verbraucht so viel Energie wie ein ganzes – wenn auch kleines – somalisches Dorf. Aber ausgerechnet diese Afrikaner, Menschen mit dem „ökologischen Fussabdruck“ einer Wüstenspringmaus, werden uns von den Ecopopianern als Umweltproblem präsentiert. Wenn die Schuld immer bei anderen gesucht wird, bei „Fremden“, bei bestimmten Gruppen, bei den Schwächsten – wie soll man dies nennen? Sündenbockpolitik ist es allemal. Trotz der Fadenscheinigkeit ihrer Rationalisierung und obwohl es nicht selten zum Himmel stinkt, ist Sündenbockpolitik so erfolgreich, weil sie uns davon entbindet, selbst etwas zu verändern. Schuld sind ja immer die anderen. Ob dieses Jahrtausende alte Rezept, Probleme mittels Opferritual „aus der Welt schaffen“, der Umwelt nützt?

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